Weshalb Gebäudeenergieberatung:
In Deutschland gibt es etwa 36.000.000 Wohnungen im Gebäudebestand. Ein Drittel stammt aus der Zeit vor 1948, knapp die Hälfte aus der Zeit von 1949 – 1981 und lediglich ein Sechstel, also wenige Prozent aus der Zeit nach 1981.
Der energetische Zustand, hinsichtlich der Auswirkungen auf den Energieverbrauch für Beheizung und Warmwasserbereitung, ist signifikant abhängig vom Gebäudealter.
Folgende Zahlen sollen das Spektrum der Energieverbräuche je m² Wohnfläche darstellen:
| Gebäudealter: in kWh/m² + Jahr (ca.) |
Energieverbrauch je m² +Jahr (ca.) |
in Liter Heizöl |
| Altbestand unsaniert vor 1948 – 1981 |
350 - 200 | 35 – 20 |
| Nach der Wärmeschutzverordnung 84 1982 – 1994 |
150 | 15 |
| Nach der Wärmeschutzverordnung 95 1995 – 2001 |
< 100 | 15 |
| Energieeinsparverordnung 02 / 04 ab 2002 |
70 - 15 | 7 - 1,5 |
(und freiwillige Leistungen darüber hinaus)
Ein enormes Einsparpotential steckt somit in vielen Bestandsgebäuden, die es zu erschließen gilt.
Hier soll der Gebäudeenergieberater als Fachmann sein Leistungsspektrum einbringen:
Die mögliche Energieeinsparberatung schafft somit die Voraussetzung für besseren Klimaschutz, zur langfristigen Kosteneinsparung, zur Steigerung des Wohnkomforts und sichert oder erhöht den Immobilienwert.In Zeiten wachsender Brennstoffkosten nicht zuletzt wichtige Argumente.